Die Hausapotheke für Krisen – was hinein gehört
In einer Krise sind Rettungsdienst, Krankenhäuser und Apotheken vielleicht eine Zeit lang schwer erreichbar. Mit einer gut sortierten Hausapotheke kannst du kleinere Beschwerden selbst versorgen.
Deine persönlichen Medikamente
Das Wichtigste zuerst: Wer regelmäßig Medikamente braucht, sollte laut BBK einen Vorrat für mindestens zehn Tage haben. Sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt darüber. Ein Medikamentenplan und eine Liste mit Vorerkrankungen und Allergien helfen im Notfall auch dem Rettungsdienst.
Die Liste des BBK
- Schmerzmittel und fiebersenkende Mittel
- Fieberthermometer, Pinzette, Schere
- Nasentropfen oder Nasenspray, Mittel gegen Erkältung
- Mittel gegen Durchfall, Erbrechen und Übelkeit
- Elektrolyte gegen Flüssigkeitsverlust
- Brand-, Wund- und Heilsalbe
- Haut- und Wunddesinfektionsmittel
- Einmalhandschuhe
- Pflaster und Verbandmaterial, ein Brandwunden-Verbandtuch
- Kühlkompresse, kühlendes Gel bei Prellungen
- Mittel gegen Sonnenbrand und Insektenstiche
Richtig aufbewahren
- Abschließbar und für Kinder unerreichbar – ideal ist ein Schrank mit offenem Fach für Verbandzeug und abschließbarem Fach für Medikamente.
- Kühl und trocken, in einem wenig geheizten Raum. Das Badezimmer ist der falsche Ort – dort ist es zu feucht und zu warm.
- Regelmäßig prüfen: Abgelaufene Medikamente wirken schlechter oder können schaden. Ersetze sie rechtzeitig. Laut BBK dürfen sie in Deutschland in den Restmüll – frag sonst bei deiner Apotheke oder Gemeinde, wie sie bei dir entsorgt werden.