Notvorrat anlegen – ruhig und Schritt für Schritt

Vorsorge · Stand:

Ein Notvorrat klingt nach Krise. In Wahrheit ist er eher wie ein Regenschirm: Man hofft, ihn nicht zu brauchen, und ist froh, wenn er da ist. Ein Stromausfall, ein Hochwasser in der Nähe oder eine Grippe, bei der man ein paar Tage nicht einkaufen kann – dann zählt, was zu Hause ist.

Wie viel ist genug?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) empfiehlt, sich möglichst zehn Tage selbst versorgen zu können. Es betont aber auch: Schon ein Vorrat für drei Tage hilft sehr. Der Österreichische Zivilschutzverband rechnet mit 14 Tagen. Wer wenig Platz hat, kann laut Zivilschutzverband die Mengen halbieren – dann reicht der Vorrat etwa eine Woche.

Womit fange ich an?

  1. Wasser zuerst. Ohne Essen kommt man relativ lange aus, ohne Trinken nur wenige Tage.
  2. Lebensmittel, die nicht gekühlt werden müssen. Sie verderben auch bei Stromausfall nicht.
  3. Was ohne Kochen essbar ist oder nur kurz kocht. Das spart Energie, falls der Herd nicht geht.
  4. Was ihr ohnehin gerne esst. Der Zivilschutzverband rät ausdrücklich: Kauf nichts, was du in normalen Zeiten auch nicht essen würdest.

Nicht nur Essen

Zur Vorsorge gehören auch persönliche Medikamente, eine kleine Hausapotheke, Taschenlampe mit Ersatzbatterien, ein Radio mit Batterie oder Kurbel, Hygieneartikel und etwas Bargeld. Denk auch an Haustiere und an besondere Bedürfnisse in deiner Familie, etwa Babynahrung oder Diätkost.

So hilft dir Vorrio

Vorrio rechnet die offiziellen Mengen auf deinen Haushalt und deine Tage um, rundet auf Packungen auf, die du kaufen kannst, und zeigt dir mit einem sich füllenden Glas, wie weit du bist. Deine Daten bleiben dabei auf deinem Gerät.

Im Ernstfall gelten immer die Anweisungen der Behörden und Einsatzkräfte.

Quellen

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