Die wichtigsten Apps und Websites für Notfälle

Warnung und Notruf · Stand:

Apps ersetzen keine Vorsorge – aber sie können warnen, bevor es gefährlich wird. Hier sind die offiziellen Angebote, die sich lohnen. Am besten richtest du sie in Ruhe ein, nicht erst im Notfall.

Warnen

  • AT-Alert (Österreich): keine App nötig. Prüfe nur einmal die Notfallwarnungen in den Handy-Einstellungen.
  • Cell Broadcast (Deutschland): ebenfalls ohne App. Schalte alle Warnstufen ein, auch „Gefahreninformation“ – darüber kommen Entwarnungen.
  • NINA (Deutschland): die Warn-App des Bundes mit Warnungen des Bevölkerungsschutzes, der Polizei, des Wetterdienstes und zu Hochwasser.
  • WarnWetter (Deutschland): die App des Deutschen Wetterdienstes. Die kostenlose Version zeigt amtliche Unwetterwarnungen bis auf Gemeindeebene.
  • Wetterwarnungen in Österreich: GeoSphere Austria warnt rund um die Uhr auf warnungen.zamg.at vor Wind, Regen, Schnee, Glatteis, Gewitter, Hitze und Kälte. Für ganz Europa gibt es Meteoalarm.

Hilfe rufen

  • DEC112 (Österreich): Notruf per Chat für gehörlose und schwerhörige Menschen, auch als stiller Notruf an die Polizei.
  • nora (Deutschland): die offizielle Notruf-App der Bundesländer, ebenfalls ohne Sprechen nutzbar.

Leben retten

  • Team Österreich Lebensretter: eine Initiative von Rotem Kreuz und Ö3. Bei Verdacht auf Herz-Kreislauf-Stillstand alarmiert die App registrierte Ersthelferinnen und Ersthelfer in der Nähe – zwei zur Patientin oder zum Patienten, zwei zum nächsten Defibrillator. Mitmachen kann, wer über 18 ist, ein Smartphone hat und bereit ist, wiederzubeleben.

Ohne Netz denken

Bei einem großen Stromausfall können Mobilfunk und Internet ausfallen. Dann helfen Apps nicht mehr – ein Radio mit Batterien oder Kurbel schon. Schreib dir außerdem wichtige Telefonnummern auf Papier.

Im Ernstfall gelten immer die Anweisungen der Behörden und Einsatzkräfte.

Quellen

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